Ashtanga Yoga

….setzt sich aus den Sanskritbegriffen astau=acht und anga=Glied zusammen. Die acht Glieder beschreiben den yogischen Weg, wie  der Weise Patanjali ihn vor ca 2000 Jahren im Yoga-Sutra festgelegt hat. Patanjali wird als der geistige Vater aller Hatha Yoga Richtungen gesehen.

Sri K. Patthabi Jois gilt als der Wiederentdecker dieser womöglich ältesten und dynamischsten Yogaform der Welt. Einer von seinen meist zitierten Grundsätzen lautet: 

"Ashtanga is 99% Practise and 1% Theorie"

 Was macht diese Praxis aus?

Ashtanga Vinyasa Yoga wird auch als "Tanz auf dem Atem" bezeichnet, da wir Asanas/Haltungen mit Vinyasas/atemsynchronen Bewegungen verbinden. Wir lernen eine festgelegte Abfolge von Asanas und Vinyasas, die wie eine Choreographie auf der Ujjayi Atmung praktiziert wird (Nasenatmung mit verengter Stimmritze) Die Atmung steht in direkter Verbindung mit den Bandhas/Energieverschlüssen (Mula-Bandha/Anustüte hochziehen; Uddhiyana-Bandha/den Unterbauch nach oben u. innen einziehen) Jede Haltung ist im Ashtanga mit einem Drishti/Blickpunkt gekrönt. Er hat die Aufgabe den Geist auf eine Stelle zu fokussieren, die Aufmerksamkeit wird nach Innen gelenkt und bereitet damit den Übenden auf die Meditation vor.

Dieses Zusammenspiel der Techniken ist durchaus schweißtreibend, entgiftend und Energieniveau hebend, eine geniale Kombination aus Herz-Kreislauftraining, Dehnung, Muskelaufbau, Atemschule und Meditation.

Patthabi unterrichtete fast bis zu seinem Lebensende (2008) in seiner Yoga Shala in Mysore/Südindien; daher kommt auch der sogenannte            Mysore Style, eine speziell Ashtanga-typische Unterrichtsform.

 

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..and all will come (-:
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